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1. Volleyball Bundesliga

Deichstadtvolleys auf Abschiedstour

Der Meisterpokal, den Mannschaftsführerin Sarah Kamarah hier aus der Hand von VBL-Vertreter Heino Konjer erhält, steht inzwischen in der Vitrine. Für die Mannschaft beginnt am Samstag in Bayern der Epilog der Meistersaison (Foto Eckhard Schwabe)

Vorzeitige Ligameisterschaft und Aufstieg der Deichstadtvolleys ins Oberhaus sind unter Dach und Fach, die Saison ist deshalb aber noch nicht zu Ende: Es stehen noch drei Auswärtsspiele an, sozusagen die Abschiedstournee der Neuwiederinnen. Die erste Etappe führt an den Stadtrand Münchens, am Samstagabend (17.4.) gastiert der frisch gebackene Meister beim TV PlaneggKrailling.

Eine Abschiedstour unter zwei Aspekten: Zum einen verabschiedet sich der VC Neuwied nach 6 Spielzeiten aus der 2. Bundesliga Süd, um im nächsten Jahr sein Glück in der Eliteliga zu versuchen. Die Rheinländerinnen treffen auf der 1. Etappe einen Gegner, der sein zweites Jahr in der Liga beendet, dort inzwischen etabliert ist und dem man auch zutrauen kann, eines Tages Erstligavolleyball an die Isar zurückzuholen. Gegenwärtig rangiert man noch auf Platz 11 und hat gerade ein deftiges 0:3 beim Lokalrivalen Lohhof zu verdauen. Die Deichstadtvolleys ihrerseits konnten im November die bayerischen Gäste nach guter Leistung mit gleichem Ergebnis auf die Heimreise schicken.

Ist man in der gegenwärtigen Situation noch in der Lage, das Spiel gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner ernst zu nehmen? Trainer Dirk Groß weist solche Gedanken zurück. „Wir nehmen jeden Gegner ernst, und wollen die Liga möglichst ohne weitere Niederlage zu Ende spielen. Deshalb wird weiter gut trainiert, alle gesunden Spielerinnen sind dabei und sollen, je nach Situation, auch eingesetzt werden.“ Am Samstagmorgen geht es im großen Mannschaftsbus auf die weite Anreise. „Dort können wir noch einmal alle zusammen die gute Teamatmosphäre genießen“, erhofft er sich.

Auf einer Abschiedstournee ist auch Abschiedsstimmung unvermeidlich, denn das Gesicht der Deichstadtvolleys wird sich verändern, die Trainingsanforderungen werden professioneller und damit physisch und zeitlich aufwändiger werden müssen. Ob dies nicht auch Motivationen lähme? Dirk Groß hat solche Beobachtungen noch nicht gemacht. „Die Einstellung aller Spielerinnen ist weiterhin sehr gut, auch bei denen, die überlegen, in der 1. Liga nicht mehr dabei sein zu können…“

Die Fans des Meisterteams haben also noch dreimal Gelegenheit, dieses auf dem Spielfeld zu erleben. 1000 Zuschauer hatten sich am Samstag zur Partie gegen Dingolng eingeloggt. Die Begegnung in Planegg-Krailling kann man ab 18.45 Uhr unter www.sporttotal.tv/ma9e544046 verfolgen,

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